Wie hell sollte ein Fahrradlicht sein? [Fahrrad-Lumen-Ratgeber]

Radfahren ist gut für unsere Gesundheit. Es macht auch jede Menge Spaß, und nichts geht über das Gefühl der Freiheit, das Du an Deinem freien Tag auf einem atemberaubenden Panoramaweg erlebst.

Für viele Menschen ist das Radfahren eine Notwendigkeit. Fahrräder können die Fahrzeuge sein, die uns von A nach B bringen, sei es durch geschäftige Städte oder idyllische ländliche Dörfer. Das Fahrerlebnis ist angenehm.

Wie die meisten Dinge ist Radfahren jedoch nicht ohne Risiken. Egal, ob Du mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Schule fährst oder einfach in Deiner Freizeit eine Radtour in der Natur genießt, wir alle kennen die Gefahren anderer Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger und Wildtiere. Du musst gut sehen können und gesehen werden.

Dazu musst Du genau wissen, wie hell Deine Fahrradbeleuchtung sein soll. Es gibt keine definitive Antwort auf diese Frage, aber wenn Du Lumen und etwas über Lichteinstellungen verstehst, kannst Du Dich mit dem Wissen ausrüsten, das Du benötigst, um Straßen und Pfade sicher zu befahren.

Was ist eine gute Helligkeit für ein Fahrradlicht?

Radfahrer, die durch gut beleuchtete Bereiche fahren, sollten ein Licht mit 100 oder 200 Lumen anstreben. Wenn sie durch unbeleuchtete Bereiche fahren und die Sichtbarkeit erhöhen müssen, benötigen sie eine höhere Lumenzahl. Irgendwo zwischen 200 und 600 Lumen ist ideal, besonders für Pendler.

Um genauer zu sein, müssen Deine Frontlichter doppelt so viel Lumen wie Dein Rücklicht haben. Rücklichter sind im Allgemeinen nicht so hell wie Frontlichter. Die meisten messen zwischen 100 und 180 Lumen.

Die Bedienungen unter denen Du fährst ist der wichtigste Faktor, den Du vor dem Kauf einer Fahrradbeleuchtung berücksichtigen solltest. Denke daran: Gut beleuchtete Bereiche erhöhen automatisch Deine Sichtbarkeit, sodass Du Lampen mit einer geringeren Lumenzahl sicher installieren kannst.

In ländlichen, unbeleuchteten Gegenden musst Du Dich viel mehr auffallen. Mit weniger Lichtquellen und mehr blinden Biegungen bist Du umso sicherer, je höher die Lumenzahl ist.

Können Fahrradlichter zu hell sein?

Jawohl! Wenn Lichter nicht richtig verwendet oder im richtigen Winkel positioniert werden, können sie andere Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer blenden.

Ein direkt nach oben gerichteter Scheinwerfer geht direkt in die Sichtlinie von Fußgängern. Um dies zu vermeiden, solltest Du Deinen Lichtstrahl richtig anwinkeln.

Wähle zunächst aus, ob Du Dein Licht auf der rechten oder linken Seite Deines Lenkers haben möchtest. Idealerweise sollte Dein Lichtstrahl Bereiche von bis zu 10-20 Metern vor Dir ausleuchten. Dein Lichtstrahl sollte immer auf den Boden gerichtet und angewinkelt sein, um den Bordstein zu treffen.

Wenn Du mit höheren Geschwindigkeiten fährst, sollte Dein Licht höher ausgerichtet sein. Wenn Du langsamer fährst, sollte Dein Licht niedriger eingestellt sein, damit Du Fußgänger und andere Autofahrer deutlich sehen kannst.

Wie viel Lumen sollte ein Fahrradlicht haben?

Es gibt keine Einheitsgröße, wenn es um Lumen geht. Die ideale Anzahl hängt davon ab, ob Du Nachtfahrten, Tagfahrten, Fahrten durch städtische Gebiete oder Fahrten auf unbeleuchteten Straßen unternehmen.

Fahrradlichter können auch in zwei Kategorien unterteilt werden – Lichter, um Deine Sicht zu verbessern und Lichter, um Dich auffälliger zu machen. Die Wahl von Leuchten mit einer höheren Lumenzahl kann Dir helfen, in beide Kategorien zu passen, ohne für jeden Zweck separate Leuchten kaufen zu müssen.

Die richtige Lumenzahl hängt auch von den Bedingungen ab, unter denen Du Rad fährst. Schauen wir uns die ideale Lumenzahl für die typischsten Fahrradumgebungen genauer an.

Beleuchtete städtische Gebiete

Gut beleuchtete Straßen der Stadt wimmeln von Lichtquellen. Von Straßenlaternen über Ladenbeleuchtung bis hin zu Autoscheinwerfern wird Deine Sicht automatisch verbessert. Wenn Du tagsüber Fahrrad fährst, benötigst Du mehr als 100 Lumen.

Für Nachtfahrten benötigst Du zwischen 50 und 200 Lumen. Dies hängt davon ab, wie beleuchtet Dein Stadtgebiet ist. Mehr externe Lichtquellen erfordern normalerweise eine geringere Lumenzahl.

Unbeleuchtete Straßen

Um sicher auf unbeleuchteten Straßen (insbesondere ländlichen) zu fahren, benötigst Du zwischen 400 und 600 Lumen für maximale Sichtbarkeit. Ohne externe Beleuchtung wird Deine Sicht erheblich beeinträchtigt und Du bist für Autofahrer weniger sichtbar. Eine höhere Lumenzahl schützt Dich, andere Autofahrer, Fußgänger und Wildtiere so gut wie möglich.

Du solltest auch blinkende oder durchgehende Lichter in Betracht ziehen. Augenärzte haben bestätigt, dass blinkende Lichter unsere Aufmerksamkeit eher auf sich ziehen als durchgehende Lichter. Viele Fahrrad-Ansteckleuchten sind mit schnellen Blinkoptionen ausgestattet, die den Autofahrern ein konsistentes Signal senden, dass Du unterwegs bist, sodass Du Dir keine Sorgen machen musst nicht gesehen zu werden. Dies ist entscheidend, wenn Du auf unbeleuchteten Straßen unterwegs sind.

Frontlicht vs. Rücklicht 

Da die Fahrradrücklichter dafür gemacht sind, Dich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar zu machen, anstatt Deine Route zu beleuchten, sind sie normalerweise nicht so hell wie Frontlichter. Die meisten Hinterräder erreichen bis zu 100 Lumen. Je näher Du dieser Zahl kommst, desto besser.

Deine Frontlichter sind automatisch viel heller und Du solltest unseren obigen Leitfaden für beleuchtete und unbeleuchtete Straßen verwenden, um Deine Wahl zu treffen.

Denke daran: Du kannst auch Fahrradlichter kaufen, die zwischen Tag- und Nachtmodus wechseln und ihre Helligkeit entsprechend anpassen können. Wenn Du regelmäßig zwischen beleuchteten und unbeleuchteten Bereichen wechselst, sind diese eine großartige Wahl, die mehr Vielseitigkeit und Freiheit ermöglicht.

Wie hell sollte ein Fahrradlicht sein?

Vergiss nicht: Fahrradlichter sind nicht nur für Nachtfahrten geeignet. Obwohl sie für Tagesfahrten nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, können sie Dir helfen Deine Sichtbarkeit zu verbessern und Dich für Autofahrer auffälliger zu machen.

Du solltest jetzt alles wissen, was Du über Lumen wissen musst und solltest jetzt Deine gewünschte Lichtart sorgfältig auswählen können.

Zu Deiner eigenen Sicherheit solltest Du jederzeit sichtbar sein. Das Letzte, was ein Radfahrer braucht, ist, dass seine Lichter während der Fahrt ausgehen. Anstatt sich für standardmäßige, batteriebetriebene Lichter zu entscheiden, ziehe andere Optionen wie wiederaufladbare Lichter oder sogar batteriebetriebene Fahrradlichter in Betracht, die Energie über eine Nabe im Rad Deines Fahrrads erzeugen!

Es stehen so viele Optionen zur Auswahl, dass es Dir nie an Möglichkeiten mangelt, auf den Straßen sicher zu bleiben (und Spaß zu haben)!

Pete Reynolds

Pete ist Gründer und Herausgeber von Discerning Cyclist und den Stadradfahrer. Er pendelt täglich mit dem Fahrrad von seinem Zuhause in seinen Co-Working-Space. Pete stammt ursprünglich aus Großbritannien und hat einen Großteil seines Erwachsenenlebens in Deutschland und Spanien verbracht. Wenn er eine neue Stadt besucht, liebt Pete nichts mehr, als sie auf zwei Rädern zu erkunden. Siehe Petes Muck Rack-Profil

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